Sonntag 17. Dezember 2017

Inhalt:

Türtscher Johannes 08.10 2010
KA in der Öffentlichkeit. Ich kam über einen online-Zeitungsartikel zufällig auf diese site und beglückwünsche die KA-Präsidentin, Fr. Derschmidt zu den offenen Worten im Zusammenhang mit dem unglaublichen Vorkommnissen um die jüngsten Abschiebefälle. Es ist an der Zeit, daß Caritas, Diakonie und KA die Samthandschuhe ausziehen und die Dinge beim Namen nennen, da die Fr. Innenminister offensichtlich nicht erkennen kann oder will, was angemessen ist und was nicht. Senden Sie ihr doch als kleine Erinnerungsstütze den Vers (Mt 25,40) "Was ihr dem Geringsten angetan . . ." da sich ihre Partei ja auf christliche Ursprünge beruft. Auch eindeutige Hinweise der Kirchenführung können nicht schaden, schließlich hat die kath. Kirche schon einmal den Anfängen nicht früh genug gewehrt.
Als sehr gut gemacht und prägnant habe ich auch die die pdf-Broschüre "Märchen aus Österreich" empfunden, das sollte bekannter werden, ich werde das auf unserer homepage (http://www.znank-tirol.net) verlinken. Es fehlt zwar noch das gerne wiederholte Märchen, daß die "Ausländer" das Sozialsystem ausnützen.
Cervenka Andrea Maria 27.06 2010
Ich engagiere mich in der Kirche weil ich wie alle Christen durch die Taufe zum Apostolat berufen bin.
Die KATHOLISCHE Kirche ist wichtig weil sie einen guten Weg zum wahren Glauben zeigt. Man muss ihn nur sehen und gehen WOLLEN!
Glaube (= Beziehung mit/zu Gott) ist für mich wichtig, weil ohne GOTT alles sinnlos wäre!
Die Katholische (???) Aktion als starke Stimme EINES TEILES der Laien in der Kirche ist für mich ERSCHRECKEND! Beim Lesen des Großteils der Beiträge hier ist mir wieder einmal bewusst geworden wieviel Erfolg der "Kasperl von unten" bei "treuen" Mitgliedern der Kirche schon hatt!

Anmerkung der Website-Betreuung: Obwohl in diesem Beitrag die Katholische Aktion unsachlich attackiert wird, sind wir bereit, ihn freizugeben, weil wir keine Zensur betreiben.
Prlic Ulrike 02.06 2010
Glauben gibt dem Leben Sinn und Bereicherung. Glaube kann nur in positiv erlebter Gemeinschaft erlebt und gelebt werden. Diese Gemeinschaft habe ich vielfach im Leben erfahren und möchte, dass sie auch erhalten bleibt - in unserer Gesellschaft und angepasst an unsere demokratischen Strukturen. Daher sind die Stimmen der Laien umso wichtiger, um die Kirche in eine von allen Gläubigen mitgetragene und mitbestimmte Organisation umzugestalten, damit die Kernbotschaft Jesu wieder zum Ausdruck kommt. Die derzeitigen Machtstrukturen erdrücken Jesu Botschaft der Liebe, des Verzeihens.
Landau Doris 21.05 2010
Die Katholische Aktion ist wichtig, weil die tollen Dinge, die Kirche für die Menschen macht, endlich sichtbar gemacht werden.
Schimanowa Hans Joachim 14.05 2010
Die katholische Kirche, in der ich (meine Ministrantenzeit hinzugerechnet) mit einigen Unterbrechungen schon 50 Jahre engagiert bin, hat derart viele ungelöste Probleme, dass mann gar nicht weiß, wo man mit dem Aufzählen beginnen soll.
Ein großes Problem ist in meinen Augen die große Kluft zwischen dem allmächtigen Klerikerstand und den so genannten Laien. Das Sakramentenverständnis liegt komplett schief, d. h. die Taufe ist - im Verhältnis zur Weihe - zweitrangig. Und das Amt korumpiert, wie in der Gesellschaft auch, die Amtsträger.
Durch die Taufe haben wir alle Anteil am dreifachen Amt Christi: dem Prophetenamt (Engagement in der Gesellschaft), dem Königsamt (einander und der Welt dienen) und dem Priesteramt (Sorge um die gemeinschaftliche Heiligung).
Was wir als brauchen sind keine Priester sondern Gemeindevorsteher - egal welchen Geschlechts und welchen Standes die sind.
Das ist nur ein Punkt - aus Platzgründen kann ich keine weiteren aufzählen.
Die Hierarchie wird daran nichts ändern wollen - genauso wie ein Börsianer nicht die Börsen abschaffen wollen wird!
Griess Friedrich 13.05 2010
Ich engagiere mich seit 64 Jahren in der Kirche, weil ich die Frohe Botschaft als heilbringend betrachte und dazu beitragen möchte, dass sie nicht verfälscht wird. Versuche dazu gab es leider von Anfang an, beginnend mit jenen Jüngern, die sich ein irdisches Reich erhofften, und später durch den Einfluss heidnischer Philosophien, die zu einer Überhöhung des Kirchen- und Priesterbildes und einer Abwertung der menschlichen Sexualität führten. Abweichungen der kirchlichen Lehre von der Frohen Botschaft haben möglicherweise damit zu tun, dass manche den eigenen Vogel für den Heiligen Geist hielten, denn Jesus sagte bekanntlich über den Heiligen Geist: „Er wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“. Die Folgen waren:
• Verbannung der Frau aus dem Zentrum der Kirche – Verweigerung der Weihe
• Verbannung der Frau aus der Nähe derer, die im Zentrum der Kirche stehen – Pflichtzölibat der Priester
• Kleinliche bis lebensgefährliche Vorschriften für Eheleute, wie sie ihr Beisammensein zu gestalten haben, sowie das Verbot der Wiederverheiratung nach Scheidung.
• Ignorierung des Umstandes, dass ein kleiner Teil der Menschheit (übrigens auch der Tierwelt) gleichgeschlechtlich veranlagt ist
• Andererseits häufen sich gerade jetzt wieder Berichte über sexuellen Missbrauch durch Priester. Zahlen belegen, dass katholische Priester etwa dreißigmal anfälliger dazu sind als durchschnittliche Männer.
Das Offenbarwerden der Missbräuche in letzter Zeit betracht ich als einen göttlichen „Wink mit dem Zaunpfahl“. Der Kirche steht ein gewaltiges Reformwerk bevor, soll sie ihre Glaubwürdigkeit wieder gewinnen. Beginnen wir jetzt damit!
Rehm-Wimmer Maria 13.05 2010
Missbrauch in der Kirche wurde von einzelnen Personen begangen. Vorgesetzte haben die Informationen nicht weitergegeben und Übergriffe nicht zur Anzeige gebracht. So wurden die Täter nicht ihrer Funktion enthoben und behielten die Möglichkeit, weiterhin Kinder / Jugendliche zu missbrauchen.

Als Mitglied der katholischen Kirche habe ich mit diesen Verbrechen nichts zu tun. Ich will damit auch nicht identifiziert werden. Es ist die Schuld Einzelner, nicht meine Schuld. Die Darstellung dieses Sachverhaltes in den Medien und seitens der Kirche geht in die Richtung: die Kirche (allgemein) habe Schuld auf sich geladen – alle also, oder eine undefinierbare breite Masse, vielleicht eine kollektive Schuld. Dagegen verwehre ich mich. Ich will nicht in einen Topf mit denen geworfen werden, die diese Art von Schuld auf sich geladen haben.
Es sind daher in zwei Bereichen sofortige Maßnahmen notwendig: Konkreter Schutz vor Missbrauch und eine grundlegende Kirchenreform. Deshalb fordere ich, dass dem ersten, richtigen Schritt von Kardinal Schönborn , mit dem Eingeständnis von Schuld und der Bitte um Vergebung, nun weitere folgen müssen:
1. Verantwortung muss von den Tätern und den Vertuschern persönlich (und nicht einer anonymen Masse der „ganzen Kirche“) übernommen und entsprechende Konsequenzen gesetzt werden: Rücktritt der Verantwortlichen und aller Vorgesetzten, die das System der Vertuschung betrieben und unterstützt haben.
2. Amtsenthebung der Täter, sodass sie keinen Zugriff auf mögliche Opfer haben.
3. Wiedergutmachung muss den Opfern, in jeder Form, in der es möglich und von ihnen gewünscht ist, zukommen.
Woditsch Karl 10.05 2010
Die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden braucht engagierte Christinnen und Christen um etwas zu bewegen bzw. zu verändern.
Sie braucht mehr denn je auch die KA als starke Stimme der Laien in der Gesellschaft.
Die Laien bringen christliche Werte in alle Bereiche der Gesellschaft ein und müssen diese glaubwürdig vorleben.
Haider Egon 03.05 2010
Wäre es nicht an der Zeit einmal für Gleichberechtigung zu sorgen, wie bei allen Staatsbürgern?
Justiz und Gerichte anstatt selbsternannte "Kommissionen" ?
Was würden wir sagen, wenn die Mafia ihre Verbrechen mit einer Kommission zu regeln versucht?
Offenlegung des Kirchenvermögens?
Welche Wertsteigerungen bedeuten 200.000 ha Wald?
Welchen Erlös bringen die 10% Immobilienbesitz in der Wiener Innenstadt?
Warum werden die Angestellten der Kirche für so dummgehalten und müssen die Kürzungen in Kauf nehmen, obwohl genug Geld da wäre, wenn es ordentlich bewirtschaftt würde?
Wenn man sich auf Jesus beruft, hatte der nicht etwas mit Armut zu tun, gebt dem Kaiser... usw.?
Warum zahlt die Kirche kaum Steuern für soviel Gurndbesitz?
Haderer Michael 01.05 2010
Für mich bedeutet Kirche vor allem Heimat. Eine Heimat, in der ich mit anderen meinen Glauben leben kann.
In der Arbeit in der Cursillo-Bewegung erlebe ich Kirche-Sein ganz bewusst. Im Vertrauen auf Gott den Weg Jesu gehen - miteinander. Wertschätzend, sinnstiftend, geschwisterlich. Begeistert von der unglaublichen Nähe Gottes, die uns leben lässt.
DANKE an die KA und diese Aktion, die vielen Menschen neuen Mut geben kann.
Kilian Elmar 30.04 2010
Wer bietet in der Kirche noch Heimat? Dies bietet die KA mit ihren Bewegungen und Organisationen. Hier kann Kirche mitgestaltet werden. In einer Art, die auch "normale" Christen vertreten können. Ich will mit dabei sein! Früher war mir die Vertretung der Männer in der Kirche egal. Jetzt muss hier was geschehen - daher sich engagieren, wo es möglich ist!
Rosenberger Anna 24.04 2010
Ich engagiere mich in der Kirche, weil sie mir Heimat und Boden ist,
weil sie mir Halt und Stütze ist,
weil ich in ihr Menschen begegne, die mit mir auf dem Weg sind, den Glauben an Jesus Christus weiterzutragen und weiterzugeben,
weil ich in ihr Gemeinschaft erlebe, Sinn finde,
weil sie die Glaubensgemeinschaft ist, in der ich lebe und leben will,
weil ich zutiefst an das Evangelium glaube.
Glaube ist für mich wichtig, weil er mich trägt und mir Sinn gibt.
Ein Gebet, das mir sehr wichtig geworden ist und mich begleitet, lautet:
"Du bist mein Gott, die Kraft in meinem Leben, bist Quelle allen Seins, bist Urgrund mir und mehr. Du bist für mich da!"
Die KA ist für mich die Heimat, in der ich groß geworden und gewachsen bin, in der ich lebe und sein kann, mich und meine Fähigkeiten einbringen kann und eine Kirche erlebe, die für mich tragfähig, lebendig und stark ist.
Moosbrugger Heinrich 23.04 2010
... weil ich als Mann in einer Kath. Männerbewegung mitgestalten will, Kirche erlebbar machen will. Weil Männer sich ehrenamtlich einsetzen und daher für mich Vorbilder sind, mitzutun!
..... wer sonst hat noch die menschlichen und göttlichen Ansprüche für ein Miteinander?
.... ohne Glauben gibt es nur noch Egoisten und niemand ist mehr etwas höherem, endgültigen verpflichtet.
.... besonnene Laien wie es sie in der KMB, KFB und somit in der KA gibt, sind wichtig. Extremisten haben wir in allen Reihen genug. Auftreten - nicht austreten!
Högerl S. 23.04 2010
Ich hoffe, dass die Bischöfe bald einsehen, dass sie das Schiff "Kirche" nur in Kooperation mit starken Laien durch die hohen Wogen der Zeit steuern kann. Wenn im Sturm der Zeit das Schiff zerbricht und außer einem Steuer nichts mehr da ist, dann kann man sich noch so fest daran anhalten - es wird untergehen.
P Harald 23.04 2010
Die Missbrauchsfälle , die jetzt bekannt wurden, machen mich sprachlos vor Entzetzen.
Hier wurden Seelen von Kindern zerstört, viele davon für ein ganzers Leben.Taten die einem Mord gleichkommen.
Eine Organisation, die wie die katholische Kirche den Anspruch erhebt, eine moralische Instanz zu sein,
läßt es zu, dass sich Perverslinge an den Schwächsten unserer Gesellschaft vergreifen.
Und nicht genug damit. Statt einer Null-toleranz-Politik gegenüber solchen Leuten, wurden die Täter
von ihren Vorgesetzten gedeckt. Das ist ein Vorgang, der an eine kriminelle Organisation erinnert.
Als Konsequenz werde ich aus der kirche austreten, und den betrag, den ich bisher an Kirchensteuer
zahlte , an den Verein „Finger weg“ überweisen.
Wagentristl Herta 20.04 2010
Christin bin ich, weil ich in den Glauben meiner Kirche hineingewachsen bin; und weil ich das überwiegend als Bereicherung für mein Leben empfinde, möchte ich mich auch in dieser und für diese Kirche engagieren – nicht alleine sondern gemeinsam mit Gleichgesinnten in der KA.
Riccabona Markus Michael 20.04 2010
Ubi Papa - ibi ecclesia!
Loumann Rudolf 17.04 2010
Ich war gestern (16. 4. 2010) beim Trauergottesdienst für die polnischen Opfer des Absturzes von Smolensk im Wiener Stephansdom. Da habe ich hautnah erlebt, dass und wie Kirche wichtig, lebenswichtig sein kann. Die abertausenden in Wien lebenden Polinnen und Polen haben bei der Messe mit Kardinal Schönborn im übervollen Dom den Trost des christlichen Glaubens und die Solidarität der Kirche von Wien mit dem polnischen Volk erfahren. Es tut sehr gut, sich in einer derart alle Menschen erfassenden und umfassenden ( = katholischen) Kirche zu wissen.
Wagner-Höher Ulrike Johanna 16.04 2010
Mein Engagement in der Kirche - ich lebe als Auslandsösterreicherin in Freiburg im Breisgau - läßt mich immer noch erfahren, dass dieses Engagement, sei es die Klinikseelsorge, die Meditation oder die Begleitung von Menschen, gefragt ist und von mir als sinnvoll erlebt wird. Viele der Menschen, mit denen ich zu tun habe, sind zutiefst verletzt und enttäuscht von der Kirche. Dass sie selbst auch Kirche sind, kommt ihnen nicht (mehr) in den Sinn. Es ist mühsam, ihnen zu zeigen, wieviel Gutes Kirche auch heute tut. Da bin ich froh, dass ich im Kreis meiner KollegInnen und Bekannten Unterstützung finde und mich getragen weiß. Ich hoffe, dass die gegenwärtige Krise zu einer Öffnung der kirchlichen Hierarchie führt. Die Kirche stellt zwar den Anspruch, die 'societas perfecta' zu sein, das wird aber nur möglich sein, wenn sie integriert statt sich abzuschotten. Ich habe den Eindruck, dass dabei die Situation hier in Deutschland, wo die katholische Kirche sich viel mehr mit der evangelischen auseinander- und zusammensetzen muss, fruchtbarer ist als das in Österreich der Fall ist, wo eine der Kirche sehr nahe stehende Alt-Landeshauptfrau nun für die Opfer der Missbräuche zuständig ist. Solange Kirche sich nicht der 'Welt' stellt, kann sie nicht 'perfekt ' sein.
Ich vertraue darauf, dass die Laien in der Kirche, denen der Heilige Geist schon oft im Laufe der Geschichte reformierende Kraft geschenkt hat, auch diesmal den Glauben und die Liebe weitertragen und die Hoffnung sichtbar leben.
Kohlmaier Dr. Herbert 16.04 2010
Unser Ja zur Kirche müssen wir in dieser Zeit mit einem Drängen auf Reformen verbinden, das über Bitten und Mahnen hinausgeht! Droht doch wieder das "Aussitzen" der Probleme, das den Schaden nicht beseitigt, sondern nur vermehrt!
Vielleicht ist jetzt die Chance einer Wende gekommen, die mit aller Anstrengung zu nützen ist! Viele Dinge, die "von oben" nicht kommen, wären von "unten" zu erreichen. Durch ein selbstbewusstes Gottesvolk, das an vielen Stellen, aber doch gemeinsam aktiv wird!
Der Geist Gottes wird uns helfen, aber handeln müssen wir.
Kirchweger Erika 13.04 2010
Die Kirche am Ort, die Frauen und Männer, die Kinder und Jugendlichen, die alten Menschen und wer immer mit mir dort mein Leben teilt und mit wem ich mein Leben teile, meinen Glauben suche, sind es wert in der Kirche zu bleiben. Ich schätze diejenigen, die bei der Glaubenssuche begleiten, die es möglich machen gemeinsam zu feiern und sich für ein gutes Miteinander der Menschen und für die Schöpfung stark machen - gerade in der katholischen Frauenbewegung und der Katholischen Aktion.

Bei all dem in der Kirche, das Gotteserfahrungen unmöglich macht und die Sicht auf die frohe Botschaft verstellt, wo Menschen in dieser Kirche schuldig werden, möchte ich die Hoffnung und die Zuversicht auf ein besseres Miteinander nicht verlieren. Kirche ist Zeichen und Werkzeug der Verbindung mit Gott und der Einheit der Menschen, und als solche müssen kirchliche Strukturen und Verhältnisse immer wieder neu angepasst und verbessert werden. Vielleicht passt das Werkzeug so nicht mehr! Vielleicht braucht es so etwas wie die Kraft der Graswurzeln, die es möglich machen, dass ein Grashalm den Asphalt durchbricht um verkrustete Strukturen zu brechen.

Mir würde Kirche fehlen!
Reichart Christian 13.04 2010
Es geht in unserem Glauben auch um Vernunft.
Wenn wir mit so heiklen Themen in der Öffentlichkeit umgehen, stellt sich mir die Frage, ob wir von aller Vernunft verlassen worden sind.

Denn liegen Vorwürfe vor, so sind diese zu klären und nach dieser Klärung haben wir zu sagen, ob ein schuldhaftes Verhalten vorliegt oder nicht.

Ist doch ganz einfach oder nicht?

Gerade in Sachen Pädophilie oder ähnlichen Vorwürfen ist das nicht immer so klar. Was einer getan hat, was der andere dabei empfunden hat, was sich einer gedacht hat, was der andere erlitten hat.
Das ist schon schwierig festzustellen.

Ich halte für mich jedoch fest: Vorwürfe müssen geprüft werden, sodann müssen wir uns ein Urteil darüber bilden und dann braucht es Konsequenzen.

Hilfe für jene Menschen, denen Unrecht geschehen ist;
Buße und Hilfe für jene Menschen, die Unrecht verübt haben.

So stelle ich mir meine Kirche vor.
Dr. Roettig Paul F. 11.04 2010
Ecclesia semper reformanda - wir können das Dorf nur dann ändern, wenn wir im Dorf wohnen und auch dort zuhause sind.
Neumann Wolfgang 11.04 2010
Ich engagiere mich in der Kirche, weil sie für mich eine sehr wichtige spirituelle, caritative und humanistische Institution darstellt und ich mich in der Gemeinschaft der Christen und der Tradition der Kirche zu hause fühle. Eine heilige Messe ist für mich wichtig, ohne Kirche kann ich mir jedoch keine Messe vorstellen. An die "heilige katholische Kirche" zu glauben, wie ich es im Glaubensbekenntnis bete, fällt mir immer schwerer und wird mir noch schwerer fallen, wenn die Kirche nicht die sich jetzt bietende Chance zur Veränderung in der Organisation, z.B. stärkere Einbindung von Laien, und in Grundsätzen, wie z.B. der Einstellung zur Sexualität wahrnimmt. Christus ist für mich das Vorbild für eine lebendige Kirche, da er nicht Traditionen um ihrer selbst willen bewahrt hat, sondern nach dem Sinn dahinter gefragt und gehandelt hat.
In diesem Sinne begrüße ich die diversen Initiativen von Laien und besonders die Bemühungen der KA wichtige Änderungen herbeizuführen, um die Kirche am Leben zu erhalten.
Lang Andrea 11.04 2010
Auseinandersetzung mit meinem Glauben und mit meinem Leben als Christ ist für mich eine wichtige Grundlage. So versuche ich, mich regelmäßig mit Christen, Andersgläubigen und Menschen ohne Bekenntnis auszutauschen, um meinen Weg zu überprüfen. Bei den letzten Diskussionen wurde ich gefragt, was meine innersten Glaubenswerte seien. Mir fiel spontan das 13 Kapitel aus dem Johannes Evangelium ein: Wenn nun ich, der Herr und Meister euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. ... Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
Dieses zum Anderen hinuterbeugen, diese Gemeinschaft des gemeinsamen Tragens, das ist für mich christliches Leben, das sollte für mich Kirche sein. Mein Gegenüber meinte daraufhin: " Und siehst du, deswegen bin ich aus der Kirche ausgetreten! Vielleicht kannst du mir zeigen, wo ich als geschiedener Wiederverheirateter das wieder finde." "Auch meine Kinder, bereits erwachsen, sind ausgetreten, weil sie das nicht spüren, weil ihr Leben nichts mehr mit der Kirche zu tun hat", sagte ein anderer Gesprächspartner.
Dass unser christlicher Glaube Gemeinschaft braucht, ist klar, aber wie machen wir diese Kirche wieder zu so einem Ort - Diese Frage sollte meiner Meinung nach für uns Christen, egal ob Kirchenleitung oder Laie, im Mittelpunkt stehen?
Steiner Ruth 11.04 2010
Die Katholische Aktion muss eine Österreich Stimme haben, um bundesweite Ziele für ein besseres Österreich durchsetzen zu können und um kirchenpolitische Wunschträume stärker zu vertreten . Die Strukturen der Diözesen und Gliederungen der KA helfen einer Gemeinschaft von Glaubenden, im Namen Jesu sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

Die Botschaft Christi gibt uns die Legitimation, für unsere Kirche auch in schwierigen Zeiten eine kritische Loyalität zu bewahren. Meine Beziehung und Telefonleitung zu Gott ist nicht abhängig von innerkirchlichen Machtstrukturen.
Huber Ingrid 10.04 2010
Ich engagiere mich in der Kirche, weil nur das Engagement vieler Menschen die Kirche lebendig erhält.
Die Kirche ist wichtig, weil die Verkündigung der Botschaft Jesu Christi in der Welt im Rahmen einer gewissen Ordnung erfolgen soll; aber die Strukturen der Kirche sollten nie wichtiger sein als die Botschaft Jesu.
Der Glaube ist für mich sehr wichtig, weil er mir Richtschnur für mein Handeln und Hilfe für mein gesamtes Leben gibt. Durch ihn fühle ich mich "geborgen in Gottes Hand".
Die KA soll denn vielen Laien innerhalb der Kirche eine Stimme geben, die hoffentlich irgendwann einmal auch Gehör in den "oberen Etagen" der Kirchenverwaltung und -leitung findet.
Hurka Hans Peter 10.04 2010
Kirche, als Gemeinschaft der Menschen, die in der Spur Jesu zu leben versuchen, ist mir sehr wichtig. Gemeinsam können wir einüben was uns Jesus vorgelebt hat. Unser Platz ist an der Seite der Opfer, der Armen, Entrechteten, Gedemütigten, Geringgeschätzten und Übersehenen. Als Netzwerk Kirche können wir gewaltlos und im Einklang mit der Natur, eigenverantwortlich und selbstständig unser Leben gestalten, in dem jede und jeder seinen Wert spürt und persönlich anerkannt wird. Wir brauchen aber einen neuen Ausdruck unseres Glaubens. Nur so werden wir im Dialog mit allen Menschen die Schätze unserer Vorfahren für ein geglücktes Leben nützen und erfolgreich vermitteln können. Jetzt ist die Zeit für Reformen so günstig, wie schon lange nicht!
Nussbaumer Herbert 10.04 2010
Christsein heißt mitzuarbeiten, aufrecht für seine Meinung, die im persönlichen Gewissen geformt ist, zu stehen und die richtige Sache zu betreiben.
Daher kann ich mich nur in einer Gliederung der KA engagieren.
Die Amtskirche braucht oft eine Korrektur durch die Laien, die an der Front, bei den Menschen mit ihren Problemen und Sorgen sind.
In einer Familie geschieht diese Korrektur tagtäglich weil sie durch Frau/Mann oder Kinder massiv eingefordert wird.
Nur durch Hinwendung zu den Menschen bleiben wir bei diesen, und nur so kann Glaube und Kirche vermittelt werden, von unten/seitwärts nach oben und nicht umgekehrt und dies vor allem Durch engagierte Laien.
Schrei Franz 08.04 2010
Auch in dieser Krise steckt eine Chance, die hoffentlich die veränderungswilligen Kräfte in unserer Kirche stärken wird. Ich bin bereit!
Zessner Franz Josef 07.04 2010
Die Katholische Aktion als starke Stimme der Laien in der Kirche wird immer wichtiger, je mehr von gewissen Seiten eine neue Klerikalisierung forciert wird. Menschen, die im Leben stehen, die sich nicht in eine Sonderwelt zurückziehen, müssen die Kirche prägen, wenn sie nicht immer mehr zu einem Verein von Sonderlingen werden soll.
Semper Harald 07.04 2010
Guter Hirt



Als guter Hirt bleibt ungehört,

wer Wasser predigt, Wein begehrt.

Es führt der lange Triebrückstau

zum Missbrauchsvorwurf-Supergau.



Die Oberhirten sind geweckt,

kein Fehlgriff wird mehr zugedeckt.

Wie Phönix aus den Aschehügeln

wächst Kirche neu aus Klosterprügeln.
Alt Erwin 07.04 2010
Im Zuge der Missbrauchsfälle hat die Kirche in Österreich erste richtige Schritte unternommen. Das wird aber bei weitem nicht reichen. Es müssten jetzt rasch einige Punkte präzisiert und umgesetzt werden.
z.B.
* finanzieller Beistand, wenn Opfer Hilfe in Anspruch nehmen müssen bzw. wollen
* "Amtsverbot" für schuldige "Priester" (keine Gottesdienste usw.)
* wenn die Vorfälle auch schon strafrechtlich verjährt sind, soll das Kirchenrecht hier wesentlich strengere Maßstäbe anlegen
* die straffällig gewordenen Priester etc. sind vom Bischof oder Abt mit Aufgaben zu betrauen, die keinen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen ermöglichen
Zun den massiven Kirchenaustritten kommen jetzt noch zusätzliche Kosten für die Unterstützung der Opfer auf die Kirche zu.
Das darf aber nicht durch übermäßige Erhöhung der Kirchenbeiträge finanziert werden. Die Kirche ist aufgerufen glaubwürdig das Evangelium zu leben und Teile ihrer Besitzungen zu verkaufen (Sammelt keine Schätze auf Erden ...)
Simkovics Christine 07.04 2010
Christus kennen heißt für mich die Kirche lieben.
Die Intimität mit IHM führt mich auch in die Leidensgemeinschaft mit IHM. Die Gegenwart sehe ich als das große Aussieben, den Weizen vom Spreu. Manche werden als Weizen erkannt werden, die man als Spreu erachtete. Und umgekehrt. Barmherzigkeit ist das Schlagwort für diese Stunde. Wer sich als solches erweist, ist wahrhaft IHM ähnlich.
Die Stimme erheben wird für manche zum Martyrium (Mobbing, Arbeitsverlust, Verleugnung,ect.) werden. Dennoch das wahre Feuer des Glaubens im Herzen immer stärker entfachen und fast nur so erhalten.
Der mündige Christ ist für mich ein kritischer, reflektierender Mensch. Das erachte ich als Stärke der Kath. Aktion.
Hofmann Manfred 07.04 2010
Ich engagiere mich in der Kirche, weil ich nirgens sonst in meinem Leben so viele aufgeschlossene, engagierte, ernsthaft lustige und tief auf Gott vertrauende Menschen kennengelernt habe. Diese Erfahrung des Lebens in Fülle möchte ich vielen anderen auch ermöglichen. Es ist schmerzlich, aber gut, wenn die Schattenseiten der vergangenen und jetzigen Kirchengestalt aufgearbeitet werden - um eine tragfähige und neue Gestalt für die Zukunft zu entwickeln.
PARISOT Karl 07.04 2010
Mein Wunsch an eine Kirchenführung geht in die Richtung, das Evangelium (und daraus abgeleiteter Sakramente) auf Basis realistisch gerade noch lebbarer Vorschläge der Menschen zu interpretieren. Das Ziel darf schon etwas höher gesteckt sein als ein durchschnittlicher Mensch leben kann, sodass es Herausforderungen gibt. Sanktionen sollen aber erst unterhalb eines minimal zu erwartenden Levels angewendet werden. Zu hohe Ansprüche vertreiben die Menschen, die von der Kirche nicht existentiell abhängig sind (und manchmal sogar auch diese). Wenn die Kirche und die Medien schon so gerne über Sexualität und die Enthaltsamkeit nachdenken und berichten, so bleibt diese ein (nicht unwesentlicher) Teilaspekt des Lebens, aber nur ein Teilaspekt. Im Rahmen von Werteabwägungen wird dieser ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt.

Argumentieren lässt sich "immer alles". Kernfrage ist, ob Dinge sowohl aus dem Verstand, der Emotion und dem Körper heraus, stimmig sind. So kann ich die heftigen Lebenssituationen beispielsweise der (ehemaligen) Priester, die den Zölibat inoffiziell oder offiziell verlassen haben, nachfühlen.

Ich möchte jedenfalls die Frage stellen, ob manche hochintellektuelle Menschen nicht den Bezug zu ihren Gefühlen und ihrem Körper verloren haben, um ganzheitliche Entscheidungen zu treffen.

Aufgabe der Kirche (und auch außerkirchlicher Einrichtungen) nach dem Auftauchen der ersten Informationen vor wohl 20 Jahren wäre der Auftrag an Universitäten, Soziologen, Psychotherapeuten, Ärzte,.. zu Forschungsarbeit in vielen Aspekten des Zustandekommens der Verfehlungen gewesen. Hier gibt es wissenschaftliches Brachland in vielen Dimensionen: psychosexuelle Entwicklung, pädagogische, erzieherische Entwicklung, statistische Zusammenhänge,...

Nunmehr könnte die Kirche damit umgehend beginnen, was aber Jahre der Forschung bedeuten wird. Daraus könnten ungemein hilfreiche Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen werden. Vorab könnte man auch nur umfassend damit beginnen bestehende Forschung und verwandte Themengebiete auszuwerten. - Das alles nicht unter dem Aspekt "Munition" für oder gegen die Kirche oder den Zölibat an sich zu sammeln, sondern um sich profunde damit auseinanderzusetzen. Das betrifft auch das Untersuchungsfeld, welche Menschencharaktere von der Arbeit mit Jugendlichen angezogen sein könnten, so können in Einzelfällen auch unbewußte sexuelle Motive als Triebfeder dahinterstecken.

Bitte das obige nicht missverstehen!!! 99,99% der Menschen in der Kinder- und Jugendarbeit und auch der Menschen im Zölibat haben damit nichts zu tun! Meine Ansinnen ist, allenfalls begünstigende Faktoren für den minimalsten Prozentsatz der Menschen, die Verfehlungen begangen haben, zu identifizieren und zu erklären, um daraus zu lernen. Diese Einzelfälle fügen der unendlich wertvollen und aufopfernden Arbeit der anderen Menschen in diesen Umfeldern gravierenden Schaden zu und beeinträchtigen diese Tätigkeit auf schwerste und tiefste Art und Weise. Das gilt es zu verhindern.

Ansonsten geht mein Plädoyer in die Richtung, Ansprüche nach sexueller Enthaltsamkeit unter Erwachsenen für alle Beteiligten etwas zu reduzieren und im Sinne des Evangeliums damit zufrieden zu sein, diese reduzierten Ansprüche (auch durch Kleriker) wahrhaftig zu leben. Dann erspart sich die Kirche Ärgernis, die unangebrachte Sorge um den Ruf der Kirche und die Vermeidung von Skandalen. Damit erübrigt sich auch der heftige Vorwurf der Verlogenheit gegen die Kirche.

Das ist noch lange keine Verwässerung des Glaubens, sondern ein wahrhaftiges Eingeständnis, dass Menschen und nicht Übermenschen das Evangelium leben. Insbesondere dann nicht, wenn sich eine Kirche fortan um wichtigere Dinge des Zusammenlebens der Menschen kümmern kann!
Rössler Lydia 07.04 2010
Kirche ist ein Ort der Vermittlung von Wissen, Erfahrung und Gemeinschaft; ist ein Raum, in dem Trost gefunden werden kann und Alternativen für eine gerechtere Gesellschaft entwickelt werden.
Kirche sprengt den Rahmen von Familie und Milieu und ist mir deshalb wichtig; sie eröffnet kommerzfreie Räume und das ist mir heute besonders wichtig. Ich engagiere mich, weil ich die Freude am Feiern, die Idee einer ganzheitlichen Bildung und die Botschaft Jesu weitergeben will.
Wenn die Struktur und das Priesterverständnis so bleiben wie jetzt - dann verkommt die katholische Kirche zu einer obskure Sekte, das finde ich sehr schmerzlich. Dann geht viel verloren. Trotz der Abwehreflexe der römischen Herren - es wichtig sich mit dem Veränderungspotential auseinanderzusetzen.
Mittermayr Heinz 06.04 2010
Resignieren – ja manchmal wird es einem wirklich ganz schön schwer gemacht, nicht den Hut drauf zu hau´n – ist es nicht ein Wahnsinn was sich da so manche in den Führungspositionen der Katholischen Kirche liefern. Und zeitweise glaube ich auch, dass sie es darauf anlegen, dass wir aufgeben – viele haben es ja schon gemacht – sind aus der Kirche getrieben worden. Dahinter steht das Kirchenbild einer kleinen Gruppe von Hörigen, die nicht aufmucken.
Umso wichtiger ist es jedoch nicht aufzugeben, zuviel Gutes hab ich schon persönlich in der Katholische Kirche erfahren, als dass ich dass einfach, den „Rechtgläubigen“ überlassen möchte. Die Kirche als eine „Stimme der Entrechteten“ als eine „Stimme der Schwachen“ ist notwendiger den je – in einer Zeit, wo die Menschen und die Natur immer mehr dem Profit unterworfen werden. Die Kirche als Gemeinschaft die trägt in einer haltlosen Zeit.
Darum Engagieren – sich einbringen – mit Leib und Seele für ein gerechteres Miteinander – nicht um der Kirche willen sondern um der Menschen willen.
Oberndorfer, o.Univ. Prof.Dipl.Ing.Dr.i.R. Wolfgang 05.04 2010
Ich bin Mitglied der Laieninitiative und kann Eure Forderungen größtenteils voll, zum geringen Teil teilweise unterstützen. Wichtig ist mir, nicht aus den Augen zu verlieren, was unsere katholische Kirche Positives in der Gesellschaft und für jeden einzelnen bewirkt hat bzw. bewirkt. Der Glaube und das Vertrauen in unsere Kirche ist für mich essentieller Teil meines spirituellen Lebens, obwohl ich ein aufgeklärter Naturwissenschafter bin.
Boer Johannes 05.04 2010
Alle auf den auferstandenen Jesus Christus Getauften bilden miteinander die Kirche. Im Glauben sind wir alle miteinander unterwegs. Manche geraten auf Abwege. Es gehört zur geschwisterlichen Verantwortung, sie wieder auf den Weg zu bringen, der Jesus selbst ist. Und es ist unsere Aufgabe, möglichst vielen Menschen von diesem Weg zu erzählen und sie auf diesen Weg mitzunehmen, dass ihnen, wie den Jüngern von Emmaus im heutigen Evangelium, die Augen aufgehen.
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Mein Beitrag (Zufallsanzeige):

Zessner Franz Josef 07.04 2010
Die Katholische Aktion als starke Stimme der Laien in der Kirche wird immer wichtiger, je mehr von gewissen Seiten eine neue Klerikalisierung forciert wird. Menschen, die im Leben stehen, die sich nicht in eine Sonderwelt zurückziehen, müssen die Kirche prägen, wenn sie nicht immer mehr zu einem Verein von Sonderlingen werden soll.

© Katholische Aktion Österreich, Spiegelgasse 3/2, 1010 Wien, Tel: +43.1.51552-3660
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