Sonntag 17. Dezember 2017

Inhalt:

Folgende Personen unterstützen das Projekt

Wolfgang Schüssel

Abgeordneter zum Nationalrat

 

Kirche ist in der Gesellschaft wichtig, weil sie für Werte und moralische Grundprinzipien steht. Dadurch gibt die Kirche den Menschen Halt in ihrem Leben, vermittelt den Glauben und ist eine Stütze in der Gesellschaft.

Erwin Buchinger

Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung

Für mich ist Kirche wichtig, weil die Botschaft des Evangeliums, die Nächstenliebe, eine klare Richtschnur für das menschliche Handeln bietet.

Michael Studnicka

Klinikvorstand und Studiendekan der Paracelsus-Universität Salzburg

Kirche ist für mich wichtig, weil

- Kirche ein Ort ist, wo ich die Nähe Gottes in der Nähe der

Menschen erfahre.

- Kirche ein Ort ist, wo ich mich trotz aller Fehler und

Vorläufigkeit aufgehoben weiß.

- Kirche ein Ort ist, wo ich Mut und Kraft schöpfe, um

tagtäglich wider aller Widernisse auf dem Weg zu sein.

- Kirche ein Ort ist, wo ich Zeit Lebens das Projekt

gerechten und erfüllten Lebens vorantreiben werde.

Franz-Markus Peschl

Professor für Wissenschaftstheorie an der Universität Wien

Kirche ist wichtig, da sie — trotz aller ihrer menschlichen Schwächen — seit mehr als 2000 Jahren dem Glauben an und der Liebe zu Christus Fundament, Stärkung und Stabilität gibt. Sie besitzt unerschöpfliche persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Sprengkraft und ist — im Widerspruch zu allen gängigen Bildern — eines der innovativsten Unternehmen der Menschheit: Ihre radikale Finalität auf Gott hin, ihre Perspektive auf die Ewigkeit und zugleich ihr Eingebettetsein im Zeitlichen, ihre eigene Schwäche und Gebrechlichkeit in ihrer Verquicktheit mit dem Weltlichen, ihr zutiefst menschlicher und zugleich göttlicher Blick auf den Menschen ist ihr Quelle für Weisheit, für Widerstand gegen den Zeitgeist und für ihre eigene Veränderung im Unveränderlichen.

Willi Mernyi

Vorsitzender Mauthausen Komitee Österreich

Die Katholische Aktion ist in der Gesellschaft wichtig, weil sie als starker Partner bei unseren antifaschistischen und antirassistischen Aktivitäten immer präsent war und einen wichtigen gesellschaftspolitischen Teil abgedeckt hat. Die Katholische Aktion ist seit der Gründung des Mauthausen Komitees Österreich durch die überlebenden Häftlinge ein wesentlicher Bestandteil. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir auf diesen Bestandteil verzichten sollen.

Martin Jäggle

Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien

Missbrauch und Misshandlung von Kindern können durch nichts gerechtfertigt werden, erst recht nicht in der Kirche. Dass nun so viel ans Licht der Öffentlichkeit kommt und Vertuschen bzw. Verdrängen an ihr Ende kommen, ist notwendig und heilsam. Keine Frage, die Kirche hat hier noch sehr, sehr viel zu tun. Die memoria passionis dieser Tage ist eine besondere geworden.

Aber das in der Öffentlichkeit nun – auch unter kirchlicher Beteiligung - entstandene Bild, die Kirche wäre ein Ort, an dem Kinder in unserer Gesellschaft besonders gefährdet sind, stimmt einfach empirisch und historisch nicht. Historisch sei nur an die Feststellung von Karl Marx erinnert: „Man kann der Kirche viel verzeihen, weil sie uns gelehrt hat, die Kinder zu lieben“.

Der Maßstab, der zu Recht an die Kirche angelegt wird, ist der Maßstab des Evangeliums von der zuvor kommenden Liebe Gottes. Es mag paradox sein, aber jene Kirche, die dieser Frohbotschaft nicht gerecht wird, ist zugleich jene Kirche, der wir die Übermittlung des Evangeliums verdanken. Wie wird eine Gesellschaft ohne jede Kirche einen Zugang zu diesem Geschenk haben? Und wenn das Evangelium verloren ist, wird die Gesellschaft reicher, also menschlicher?

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Mein Beitrag (Zufallsanzeige):

Altmann Herbert 31.03 2010
Glaube ist für mich wichtig, weil er die Kraftquelle für alle notwendigen Veränderungen ist:
+ Aufhebung der künstlichen Trennung von Klerus und Laien
+ Öffnung aller kirchlichen Ämter für Frauen
+ Synodal-demokratische Entscheidungsstrukturen von der Weltkirche bis zur Pfarrgemeinde
+ sich an den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft orientieren
+...

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